Reitabzeichen der Reitvereine Bad Segeberg und Neuengörs 2012

Im Juni 2012 war das erste Treffen der 9 Reiterinnen und Reiter, die das große (Klasse III) oder kleine (Klasse IV) Reitabzeichen in Mielsdorf bei Karin David-Studt absolvieren wollten.

Separat hatten sich auf der Reitanlage 13 Teilnehmer für den Basispass verabredet,
um Theorie und Praxis, z. B. beim Verladen eines Pferdes, zu üben. Diese Prüfung wurde extra abgenommen, weil hier das Wissen und der Umgang mit dem Pferd abgefragt werden, aber noch kein Reiten erforderlich ist.

Den Dressurunterricht erteilte die Stallbesitzerin und Trainerin Karin David-Studt und für den Theorie- und Springunterricht war die Jugendwartin des RuFV Bad Segeberg und Umgebung e.V., Anne Brauer, verantwortlich. Das Training fand in Gruppen oder in Einzelarbeit statt, bei dem die Ausbilderin gut auf die jeweiligen Schwachstellen des Reiters und Pferd eingehen konnte. Anne Brauer gab den Rat, sich das Buch ,,Das Reitabzeichen“ vorzunehmen und die für die für die Prüfung verlangten Kapitel zu studieren.
Jedoch sollte jeder die Skala der Ausbildung und die ethischen Grundsätze gut beherrschen, da dies bei jeder Reitstunde und beim Umgang des Pferdes zu beachten ist. Nach viel Üben in der Theorie und beim Dressur- und Springreiten waren zur Prüfung am 3. Juli 2012 alle Teilnehmer gut vorbereitet.

Nachdem die Richter, Frau Dose-Dibbern und Herr Hake, uns begrüßt hatten, begannen Jana Schramm und Tim Streichert mit einer Dressurreiterprüfung der Klasse L. Die beiden ritten nur eine die Dressur, da sie das Reitabzeichen der Klasse III spezifisch auf die Dressur absolvierten.
Auch Solveig Schmalfeld ritt eine schwierigere Dressur (Klasse A) um die Lizenzprüfung zur Leistungsklasse 6 zu erreichen. Die Dressur war für alle geschafft, doch die Anspannung war noch nicht vorüber. Die Theorie stand auf dem Plan. Alle Teilnehmer waren auf die Fragen der Richter gespannt. Am Ende waren aber alle zufrieden und somit konnte das Springen des Parcours beginnen. Bis zum letzten Sprung war auch das zahlreich erschienene Publikum ganz still. Als dann der Parcours überwunden war, war auch die Erleichterung groß.

So durften sich dann auch alle Absolventen freuen, als sie die Glückwünsche sowie die Urkunde und Reitabzeichennadel entgegennahmen.
Frau Dose-Dibbern betonte, dass der eine an dem Tag besser war oder auch, vielleicht durch die Anspannung, die Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Wichtig ist , dass man bestanden hat und seine Leistungen auf Turnieren zeigen kann und das Wissen rund um das Pferd beherrscht sowie das „Lebewesen Pferd“ achtet.

Das Reitabzeichen ist aber nicht nur ein Lohn für Reiter und Pferd, sondern auch für die Eltern, die diesen schönen Sport unterstützen.

 

Die glücklichen Abzeichen-Inhaber:

Deutsches Reitabzeichen DRA Klasse III: Jana Schramm, Marie Elwers, Liz Martens, Tim Streichert (alle RuFV Bad Segeberg u. Umg. e.V.) und Katharina Sophie Voeltz (RuFV Neuengörs)

 

DRA IV: Anna Pfliegner (RuFV Neuengörs), Jennifer Wanke
(Jagd- u. Ringreiterverein Wahlstedt), Cynthia Scheele (Reitverein Badendorf)
mit Basispass und Lizenzprüfung im Rahmen des DRA IV: Solveig Schmalfeld
(RuFV Bad Segeberg u. Umg. e.V.)

 

Basispass: Sophie Schreiber, Alea Suck, Lena Groß, Alessa-Marie Dolling, Sophia Estelle Dorwald, Robert Saggau, Katharina Albrecht ( RuFV Bad Segeberg u. Umg. e.V.), Klaas Lennart Trepkau, Tea Stührwohld, Luisa Sophie Fellner, Amélie-Manja Weber, Levke Christiansen (alle RuFV Neuengörs).

 

 

Bildhinweis: Alle 9 Abzeichen-Inhaber der Klassen DRA III
und DRA IV mit Ausbildern und Richtern

30 Kinder absolvierten erfolgreich ihre Abzeichen

Voltigieren und reiten zu lernen ist mühsam. Es genügt nicht, Turnübungen auswendig zu lernen, der Umgang mit dem Partner Pferd gehört bei beiden Sparten des Reitsports dazu. Stolz können die 30 Kinder aus den Reitvereinen Bad Segeberg und Neuengörs sein, die an einem Wochenende Prüfungen in ihrem Lieblingssport bestanden haben. Abzeichen wie das Steckenpferd und das Kleine Hufeisen sollen Kindern erste Erfolge ermöglichen. „Sie müssen zeigen, dass sie einiges über den Umgang mit Pferden gelernt haben und die Grundlagen des Voltigieren oder Reitens beherrschen“, erklärten Richterin Andrea Menke und Reitlehrerin Karin David-Studt. Die Prüfungen sollen die Mädchen und Jungen motivieren, weiter zu machen.

Auf der Reitanlage von Karin David-Studt in Mielsdorf erhielten ihr Steckenpferd im Voltigieren: Amelie Krannich, Alvar Twiesselmann, Till Ladiges und Hannah Trautmann. Das Kleine Hufeisen-Voltigieren erwarben: Hannah Jaacks, Johanna Timmann, Emily Behnke, Malin Kollmann, Sarah-Sophie Pankow, Clara Hagebök, Hannah Panitzsch, Maria Grohmann, Fine Luisa Breede, Judith Friedrichs, Jonna Höppner und Jule-Kathrine Dittberner. Das Große Hufeisen-Voltigieren bestanden: Celine Hartung, Gina Röder, Anna Almröder, Nele Zurlage, Aenne von Horsten und Sofia Behrens. 

Die Prüfung für das Kleine Hufeisen im Reiten bestanden:

Celia und Sharleen Frankenstein, Samke Maibaum, Levke Christiansen, Pia Albers, Hilke Mohr, Madita Hübner und Amelie Weber.

Mit Reitlehrerin Karin David-Studt freuen sich die acht Mädchen
über die guten Prüfungsergebnisse. Sie hatten in Mielsdorf gezeigt, dass sie
mit Pferden umgehen können und die Grundlagen des Reitens in allen drei
Gangarten beherrschen. Foto privat

Doppellonge fördert Vertrauen

Wilfried Gehrmann gab auf Seminar Tipps für die Arbeit am Boden

Besser konnten es sich die Teilnehmer des Seminars für die Arbeit mit der Doppellonge nicht wünschen: Experte Wilfried Gehrmann beantwortet zwischendurch jede Menge Fragen. Außerdem waren den Pferden, die vorgestellt wurden 3-Jährige, die ganz am Beginn ihrer Ausbildung als Reitpferd stehen bis hin zu Dressurpferden, die auf M-Niveau geritten werden. Überraschungen gab es einige während des zweitägigen Seminars auf der Reitanlage von Karin David-Studt in Mielsdorf (Kreis Segeberg). Ein Fjord-Pferd zeigte enorm Temperament und Gehfreude an der Doppellonge. „So zeigt mein Pferd das unterm Reiter nie“, freuten sich mehrere der 30 Teilnehmer über ihre vierbeinigen Partner. Bei einem Pferd gab Gehrmann zu: „Da brauche ich meine ganze Erfahrung, weil das Pferd so schwierig ist“. Am zweiten Lehrgangstag zeigten sich auch bei diesem Vierbeiner erste Erfolge.

Gehrmann war es wichtig zu zeigen, wie vielfältig die Arbeit mit den zwei Longen eingesetzt werden kann. Sie ergänzt die Arbeit des Reiters, bringt Abwechslung ins Training und fördert das Vertrauen und den Gehorsam des Pferdes.

Wilfried und Hildegard Gehrmann boten den Teilnehmern eine theoretische Einführung und praktische Arbeit mit der Doppellonge. Nicht alle Teilnehmer hatten ein Pferd mitgebracht. Dennoch profitierten sie vom Seminar.
Sie würden viele Anregungen für die Arbeit im heimischen Stall mitnehmen, betätigten die meisten. Wie bei den Pferden, waren auch unter den Reitern Neulinge in Sachen Doppellongenarbeit. Gehrmann wurde nicht müde, die richtige Handhabung der zwei langen Longen und der Peitsche zu erklären. „Nicht mit der Peitsche knallen. Lassen sie das Band der Peitsche in ruhigem Schwung bis zum Pferd fliegen. Es soll keine Angst haben, sondern Respekt“, erklärte Gehrmann.

Während er bei dem Dressurpferd zeigte, wie die Doppellonge hilft, hohe Lektionen wie Piaffe und Passage zu üben, diente bei anderen Pferden die Doppellonge dazu, Takt und Losgelassenheit in allen drei Gangarten zu fördern.
Bei dem 3-Jährigen war er sich sicher, dass er schon am 2. Tag erhebliche
Fortschritte zeigen werde. Viel Lob hatte Gehrmann für die einfühlsame
Longenführung einer 16-jährigen Teilnehmerin.
Die jüngste Teilnehmerin des Lehrgangs war gerade 10 Jahre alt.
Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin aus Havetoftloit in der Nähe von Flensburg hinter sich. Viele kamen aus der weiteren Umgebung, wie Bad Segeberg, Neuengörs, Garbek und Lentföhrden sowie aus Süsel, Schwarzenbek, Zarpen und
Eggebek. Wilfried und Hildegard Gehrmann waren zum dritten Mal mit dem Doppellongen-Seminar in Mielsdorf zu Gast. Einige der Teilnehmer nutzten das
Seminar, um Punkte für die Verlängerung ihrer Trainerlizenz zu erhalten. Von den Organisatorinnen Barbara Voigt-Schwarze und Karin David-Studt, wünschten sich die meisten Teilnehmer, dass sie die Referenten eine weiteres Mal nach Mielsdorf einladen. (siv)

Mit dem Holsteiner Sajano zeigte Wilfried Gehrmann in Mielsdorf,
wie die Dressurarbeit für schwierige Lektionen mit der Doppellonge gefördert
werden kann. Wichtig war ihm zu demonstrieren, dass auch ein gut ausgebildetes
Dressurpferd Vertrauen in diese Art der Arbeit fassen muss. Er zeigte
Pferdebesitzerin Karin David-Studt und den Zuschauern beispielsweise, wie mit
der Peitsche verschiedene treibende Hilfen gegeben werden. Foto siv

Aktuelles

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Auf dem Landesponyturnier brauchen wir Euch als Protokollschreiberin, Tafeldienst oder helfende Hand bei der Helfer- und Ehrengastversorgung!

Schreibt bitte eine E-Mail an richterborstel@web.de, ob Ihr am Samstag, 9.9., oder Sonntag, 10.9., und zu welcher Zeit Ihr könnt!

DANKE für Eure Unterstützung!

Vom 08. bis 10. September veranstalten wir zum 25. Mal auf dem Landesturnierplatz das 51. Landesponyturnier.

Mareike Harm erzählt von ihrem Erfolg in Aachen!

Hier gibt Euch Mareike einen kleinen Einblick in den Sart mit Ihrem Vierspänner beim CHIO.

Hausturnier des Reit- und Fahrverein Schlamersdorf am 27. August

Die Ausschreibungen sind unter Turniere zu finden.

Tunier des Reit- und Fahrverein Neuengörs am 26. - 28. Mai:

her die Ergebnisse.

Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen Starter auf unserem Reiter- und Fahrertag, natürlich allen voran an die neuen Meister! Die Ergebnisse findet Ihr hier.
Und vielen, vielen Dank an unsere tollen Helfer - ob Kuchenbäcker, Protokoll-schreiber oder an jeder anderen Stelle - ohne Euch wäre das alles nicht möglich!

Ein paar Bilder findet Ihr hier.

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RuFV Bad Segeberg und Umgebung e.V.

Falkenburger Str. 29

23795 Bad Segeberg

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